Denn auch das ist Region und Quartier




Die Herausforderungen der Zukunft liegen keineswegs nur in der demografischen Entwicklung,

sondern werden durch die wirtschaftliche und infrastrukturelle Situation eines Lebensraums

entscheidend und multivariant mitbestimmt.


Der Dominoeffekt ist altbekannt: Mit dem Wegfall der Schule, dem Schließen der Arztpraxis,

dem Wegzug des Apothekers und der Aufgabe des letzten Tante Emma- Ladens hat auch ein

einmal gefestigter Sozialraum endgültig verloren. Eine nachhaltige Gemeinde- oder Quartiers-

entwicklung ist somit ohne entsprechende politisch- strategische Rahmenvorgaben sowie

ohne unterstützendes Engagement der Wirtschaft nicht denkbar. Einseitige sektorale Sichten

werden der Komplexität der gesellschaftlichen Anforderungen nicht mehr gerecht. Einzig und

allein Synergien sowie abgestimmtes und verzahntes Handeln werden es zukünftig erlauben,

Auswege aus dieser zuweilen spiralartigen Entwicklungsdynamik zu finden und gleichzeitig für

Quartiere und Regionen Standortvorteile zu entwickeln.


Die aktuellen integrativen Ansätze greifen in der Regel zu kurz, da sie innerhalb der Sektoren

verbleiben, d.h. also ausschließlich die sozialen oder aber die gesundheitlichen Aspekte

adressieren. Die wesentlich gravierenderen und für die Betroffenen eklatanten Schnittstellen-

probleme zwischen den Sozialsystemen bleiben hierbei jedoch bewußt unberührt.


Aber sollte man diese überhaupt angehen und überhaupt:

Seit wann klappt denn "Integration"?


 



 

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